Fachgerechte Schimmelanalyse & Sanierungsmaßnahmen

Nach der Feststellung des Schimmels müssen zuerst die vorhandenen Ursachen fachgerecht beseitigt werden.
Im baupraktischen Alltag ist zu beobachten, dass hiermit zumeist nicht sachkundige Betriebe beauftragt werden, wodurch nicht selten die gesundheitsschädlichen Sporen weiter verbreitet werden.
Die handelsüblichen Chemischen Mittel helfen nicht (!) gegen die Hauptursache Feuchtigkeit und können daher nur ein temporäres platzwidriges Milieu schaffen – nicht selten mit erheblichen gesundheitlichen Nebenwirkungen für die Bewohner!
Schimmelpilz entfernen – fachgerecht mit uns!
Kosten:

Eine fachgerechte Schimmelpilzsanierung muss keineswegs viel teuerer sein als eine Fehlerhafte.

Wir sind für Langfristige bzw. dauerhafte Lösungen
Sprechen Sie uns an!
Informationen zum Thema Schimmel:
Sporen: erhötes Gesundheitsrisiko!
Schimmelpilzsporen sind überall in der Natur vorhanden.
Biologische Abbauprozesse sind wesentlich an Schimmelpilze gekoppelt.
Doch im Wohnraum bedeuten Schimmelpilzquellen ein Potentielles Gesundheitsrisiko:
Erhöhte Sporenkonzentrationen können Allergien und Atemwegserkrankungen verursachen.
Die gilt insbesondere in Zeiten mit geschwächtem Immunsystem z.B. nach Operationen, Infektionen usw.
Schimmelpilzwachstum im Innenraum ist eine wohnhygienische Misere.
Im Sinne der Gesundheitsvorsorge gehört Schimmelpilzbefall im Wohnraum nachhaltig gestoppt!

Wir helfen Ihnen und Ihren Kinder!
Wie entsteht Schimmel?
Die Luft enthält stets Schimmelpilzsporen, die sich an allen Oberflächen ablagern. Sind diese Flächen aus irgendeinem Grund feucht, so beginnen die Sporen zu wachsen.
Um gedeihen zu können, benötigen Schimmelpilze neben Wasser organische Substanzen, die sie in Tapeten, Malerfarben, in Holz- und Kunststoffkonstruktionen, sowie im Staub reichlich vorfinden.
Reife Schimmelpilze bilden im Wachstum mit dem freien Auge nicht erkenn- bare Sporen.
Diese werden an die Luft abgegeben und mit der Luftbewegung transportiert.
Schimmelpilze fallen meist erst dann auf, wenn sie an Oberflächen größere Kolonien bilden und sich die befallenen Stellen zu verfärben beginnen.
Schimmelpilze können jedoch auch verdeckt im Bereich von Fußböden, Zwischenwänden etc. wachsen und so unerkannt ihre Sporen an die Raumluft abgeben.

Über ein Quadratmeter (!) großer Schimmelpilz !

Schimmel in der Wohnung. Warum?
Schimmelpilz-Wachstum beschränkt sich nicht nur auf Altbauwohnungen, sondern kann ebenso in Neubauten auftreten, die bereits kurz nach Fertigstellung bezogen werden.
Wenn die Räume nicht genügend Zeit zum Austrocknen haben, sorgt die vorhandene Baurestfeuchte schon innerhalb kürzester Zeit für Schimmelpilzbefall.
Zumal gegenwärtig kurze Bauzeiten üblich sind und das Problem mit der Baurestfeuchte nicht ignoriert werden darf, sollten die Wohnungseigentümer bzw. –Mieter darüber informiert sein, dass sie unter Umständen in eine Wohnung einziehen, deren Bauteile noch nicht aus- reichend abgetrocknet sind.

Schimmel hinter Tapete bzw. Vinyltapete

Dementsprechend ist ein angepasstes Benutzerverhalten (vermehrtes Lüften und Heizen) Voraussetzung für ein Wohnen ohne Schimmelpilze.
Einst wurden Wände mit feuchtigkeitsregulierenden Anstrichen (z.B. Kalkfarben) versehen.
Heute schränken hohe Kunststoffanteile in Farben und Tapeten diesen Effekt ein.
Bewährte Baustoffe wie Ton, Holz oder Lehm weisen hinsichtlich Dampfdiffusion und Wasseraufnahmevermögen deutlich günstigere Eigenschaften auf als „moderne“ Baustoffe wie Beton, Mineralwolle oder kunst-
stoffbeschichtete Bauplatten.
Kondenswasser
Ein wesentlicher Förderer von Schimmelpilzbefall ist Kondenswasser.
Es entsteht überall dort, wo warme Luft auf kalte Oberflächen trifft.
Kondenswasser ist beispiels- weise an der Verglasung unserer Fenster zu sehen.
Das ist bei der derzeit üblichen energiesparenden Bauweise nicht außergewöhnlich, weil selbst Isolierverglasungen niedrigere Oberflächentemperaturen aufweisen als die umgebenden Bauteile.
Im Zuge von Sanierungen kommt es bei schlecht gedämmten Gebäuden durch den Einbau isolierverglaster Fenster dazu, dass nicht mehr die Fenster selbst, sondern die unmittelbar angrenzenden Wandbereiche die kältesten Bauteile sind.
Dort kann es zu Kondenswasseranfall und in weiterer Folge zu Schimmelpilzwachstum kommen.
Zudem führen dichtere Fugen zu einer geringeren Luftwechselrate und damit zu einer Zunahme der Luftfeuchtigkeit im Raum.

Wir untersuchen Ihr Haus!
Feuchtigkeit im Mauerwerk
Feuchtigkeit im Mauerwerk alter Gebäude wird großteils über den Mauersockel nach außen abgeführt.
Wird der Sockel verputzt, verfliest oder mit einem Kunststoffanstrich versehen, kommt es insgesamt zu einem höheren Feuchtigkeitsgehalt im Mauerwerk.
Kapillarkräfte sorgen dafür, dass diese Feuchtigkeit die Wände hochsteigt und Wasserflecken auch raumseitig sichtbar werden.
Defekte Rohre und Dachdeckungen, unzureichend gedämmte Decken- und Wandkonstruktionen, unsachgemäßer Einbau von Fensterbänken, fehlende Dampfsperren etc. führen raumseitig ebenso zu Farb- und Putzschäden und letztendlich zu Schimmelpilzbefall.
Nicht zu vernachlässigen sind auch jene Wassermengen, die durch Bewohner an die Raumluft abgegeben werden:
Ein Vierpersonenhaushalt kann täglich mehr als zehn Liter Wasser produzieren.
Feuchtigkeitsaufnahmevermögen von Baumaterial
Baustoffe besitzen unterschiedliches Vermögen, Feuchtigkeit aufzunehmen.
Je mehr Hohlräume und Poren ein Material besitzt, umso höher ist dessen Feuchtigskeitsaufnahmevermögen.
Gips, Holz, Ziegel und Naturfaserteppiche nehmen Feuchte gut auf, Glas, Metall, Kunststoffe und versiegelte Oberflächen hingegen nicht.
Nimmt die Luftfeuchte zu, so steigt auch die Materialfeuchte an.
Um den feuchtigkeitsregulierenden Effekt der Materialien wirken zu lassen, muss die gespeicherte Feuchtigkeit immer wieder durch Lüften abgeführt werden.
Lüften und Heizen – gewusst wie...
Sowohl in frisch bezogenen Neubauten als auch in schlecht gedämmten Gebäuden, wo z.B. aus Energiespargründen die Fenster getauscht wurden, ist besonders auf das Lüftungsverhalten zu achten, denn ein zu geringer Luftwechsel kann zu Schimmelpilzbildung führen. Lüften sorgt nicht nur für Frischluft, sondern transportiert auch Schadgase und Gerüche ab und trägt zur Aufrechterhaltung einer behaglichen Raumluftqualität bei.
Der Raumlufterneuerung ist besonderes Augenmerk zu verleihen! Der Lüftungsvorgang ist kurz zu halten!
Stoßlüftung in der Heizperiode.
Größere Dampfmengen sind so rasch wie möglich abzuführen, Kondenswasser im Bereich der Fenster ist wegzuwischen.
Zumindest 2-mal am Tag lüften!
Die Wärmeabgabe von Heizkörpern nicht durch Möbel
oder Vorhänge behindern!
Dauerlüften, z.B. durch Kippen des Fensters, sollte
während der Heizperiode unterbleiben!
Rund 90 % unserer Zeit verbringen wir in Innenräumen. Lüften ist ein essentieller Vorgang zur Aufrechterhaltung unseres Wohlbefindens.
Vordringliche Effekte des Lüftungsvorganges sind die Erneuerung der Raumluft durch Abführung gas- und staubförmiger Verunreinigungen und der durch Menschen verursachten Stoffwechselprodukte (Kohlendioxid, Wasserdampf, Gerüche) bei gleichzeitiger Zufuhr von Frischluft von außen. Hinzu kommen physiologische Anforderungen wie Erzielung einer möglichst behaglicher Raumlufttemperatur und Luftfeuchtigkeit sowie Ausgleich von Wärmelasten, die u.a. durch vermehrte Sonneneinstrahlung entstehen.
In Räumen mit großer Menschenbelegung (Klassenzimmer, Konferenzräume etc.) kommt der Raumlufterneuerung eine besondere Bedeutung zu, da gerade das Kohlendioxid bei steigender Konzentration zu Befindlichkeitsstörungen wie Beeinträchtigung von Leistungsfähigkeit und Konzen- tration sowie in weiterer Folge zu Kopfschmerzen führen kann.

Wir Helfen Ihnen und Ihrer Familie!
Zusätzliche Maßnahmen in feuchten Wohnräumen:
Türen von Räumen, in denen viel Wasserdampf freigesetzt wird, geschlossen halten, damit sich die Feuchtigkeit nicht in der gesamten Wohnung verteilt! In diesen Räumen muss aber unbedingt gelüftet werden!
Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen halten, damit sich feuchte Luft nicht an kalten Wänden niederschlagen kann!
Auch Schlafräume sollten ausreichend temperiert werden. Die Absenkung der Raumtemperatur in Bezug zu Wohnräumen soll nicht mehr als 4°C betragen, damit die Raumluft genügend Feuchtigkeit aufnehmen kann!
Keine zusätzliche Luftbefeuchtung mit Verdunstern oder elektrischen Geräten!
Wäschetrocknen sowie das Aufstellen von Zimmerpflanzen unterlassen!
Möbelstücke,vor allem jene mit geschlossenem Sockel, nicht an Außenwände stellen. Ist das unvermeidlich, sind diese mit zumindest 5 cm Abstand zur Wand aufzustellen und die Verblendungen mit Lüftungsöffnungen
zu versehen damit Luft an der dahinterliegenden Wand zirkulieren kann!
Schimmelpilz-Bekämpfung
Pilzsporen und die Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen können gesundheitsgefährdend sein, aber auch die handelsüblichen Bekämpfungsmittel bergen gewisse Gesundheitsrisiken.
Reizungen der Augen- und Nasenschleimhäute bzw. des Atemtraktes können die Folge sein.
Im Vordergrund der Schimmelpilz-Bekämpfung sollte immer die Ursachenfindung und die Beseitigung dieser Ursachen stehen.
Wesentlich ist in jedem Fall der Entzug von Feuchtigkeit aus den befallenen Bauteilen.
Schimmelpilzentferner sollten nur dann zur Anwendung gelangen, wenn gewährleistet ist, dass die Feuchtigkeit im Bauteil nicht nur abtrocknen kann, sondern eine neuerliche Durchfeuchtung bautechnisch unterbunden ist.
Das weit verbreitete Übermalen mit fungiziden Wandfarben ist abzulehnen, da es nur das Symptom und nicht die Ursache bekämpft!
Zum Ende – Silikatplatten
Auch die weit verbreitete Meinung vieler selbst ernannten „Fachleute, Gutachter, Experten usw.“ – Silikatplatten seien die Lösung bei Schimmel – stimmt leider nicht!
Bis zum heutigen Tage haben wir keinen Fall beobachten können wo Silikatplatten bei Schimmel dauerhaft helfen konnten – ganz im Gegenteil: Im laufe der Zeit haben Silikatplatten den Schimmel im Wohnräumen deutlich verschlimmert (!).
In den meisten Fällen vervielfachen sich die späteren Sanierungskosten wenn vorab Silikatplatten in Wohnräumen angebracht worden sind.

Vorsicht bei verkehrter Wärmeisolierung!!!
Wir Helfen Ihnen fachgerecht!

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